werke | works

Immer wieder werde ich gefragt, was den größeren Anteil an der Entstehung meiner Bilder hat: der Kopf, die Augen oder die Hände. Selten fragt jemand nach dem Herzen oder gar den Nieren !

Ich verwende genauso sehr Gefundenes wie Gesehenes, Gelesenes wie Gefühltes, alles ist gleichermaßen real. Der Arbeitsprozeß wird in zunehmendem Maß zum Wahrnehmungsprozeß. Es ist eine Metamorphose, eine Verwandlung, die nicht allein das von mir verwendete und bearbeitete Material betrifft, sondern mich selbst erfaßt. Es geht mir darum, etwas zu finden und zu erkennen und nicht darum, etwas Erfundenes umzusetzen. Das fordert Aufmerksamkeit und oftmals die Bereitwilligkeit es anders zu machen, als ich es erwartet hatte –  es anders zu machen, als ich es machen würde.

Time and again people ask me, what bares more essence for me while creating my paintings: the mind, the eyes or the hands. Rarely somebody asks about the heart or the kidneys.

In my work, I use found objects as well as seen objects, items I have read about as well as items I sense: everything is equally real. The work process becomes more and more a process of perception. It is a metamorphose, a transformation, which does not only affect the material I used and handled, but also grips me personally.
I am interested in finding and understanding something, not translating something invented. This requires attention and more times than others the willingness to do things different than I expected before – to do it differently than I would do it.